Webkatalog Shoppen RatgeberDamit beim Shoppen im Internet nichts schief läuft: Ein Trick von Betrügern ist es, das Design von bekannten Shops oder Ihrer Homebanking-Seite zu kopieren und Ihnen dann eine Email mit einem Link angeblich direkt zu Ihrer bekannten Seite zu schicken. Benutzen Sie niemals Links aus Emails, um auf eine bestimmte Website zu kommen! Denn wenn Sie sich dann auf der absolut ähnlichen Seite wieder finden und Ihre Login-Daten eingeben, passiert zwar direkt nichts, aber Ihr Passwort ist registriert worden. Diese Art von Betrug nennt man Phishing (aus dem Englischen Fishing=Angeln). Ihre Passwörter wurden somit geangelt! Um immer bequem auf Ihre Seiten zu gelangen, benutzen Sie immer die Favoriten-Leiste Ihres Browsers! In Internet-Shops sollten Sie sich immer das Impressum anschauen und auf Vollständigkeit prüfen. Dubiose Händler schreiben meistens nur ein Postfach hin und keine Telefonnummer. Beachten Sie, sich immer auszuloggen, wenn Sie eine Seite verlassen, da Betrüger sonst mit Ihrem aktiven Konto leichtes Spiel haben. Vorsicht sollte auch bei Waren geboten sein, die deutlich unter dem üblichen Marktpreis verkauft wird. Handelt es sich nicht um einen Restposten (darauf macht der Händler dann sicherlich aufmerksam), kann es sich zum Beispiel um einen Grauimport handeln. Dann ist die Garantieleistung der Ware eingeschränkt oder Zubehör könnte fehlen. Vielleicht handelt es sich sogar um Hehlerware. Durch die EU hat sich er Handel mit dem Ausland wirklich vereinfacht. Dennoch sollte man bei gewerblichen Händlern immer prüfen, aus welchem Land er ist und dementsprechend auch die Ware verschickt wird. Denn außerhalb der europäischen Freihandelszone (also z.B. Norwegen oder Schweiz) gibt es keine einheitlichen Gesetze. Damit können Zollgebühren Ihren Einkauf erheblich verteuern. Vergessen Sie nicht, dass unverschlüsselte Emails (also alle normalen Emails, die verschickt werden), eingelesen werden können. So wurde z.B. in China ein Journalist ins Gefängnis gesteckt, weil er sich über yahoo-mail kritisch über das Regime geäußert hat. Schicken Sie niemals vertrauliche Informationen via Email Benutzen Sie lieber Telefon und Fax, auch wenn dies sehr altmodisch erscheint. Bei Ihrer Passwortauswahl sollten Sie sehr wählerisch sein. Benutzen Sie niemals ein realistisches Wort, das im Duden stehen könnte. Mittlerweile gibt es Software, die alle möglichen Buchstabenkombinationen durchgeht und somit bei einem realistischen Wort leichtes Spiel hat. Setzen Sie immer Sonderzeichen oder Zahlen voran oder hintenan. Am Besten jedoch beides. Doch wählen Sie Ihre Passwörter nicht so kompliziert, denn sonst vergessen sie diese schnell oder machen sich Merkzettel an den PC. Damit ist die Sicherheit wiederum fraglich. Eine gute Idee: Denken Sie sich einen Passwortsatz aus und benutzen Sie die ersten Buchstaben jedes Wortes. So z.B.: Ich liebe Schokolade mit 70%, das Passwort ist dann: ILSM70%. Da soll mal einer drauf kommen! Beachten Sie, dass Internetshops oder Banken, sowie Auktionshäuser o.ä. Sie niemals nach Ihren Login-Daten fragen werden. Weder per Telefon noch per Email. Sie sollten auf keinen Fall Auskunft geben und sofort das betreffende Unternehmen informieren! Holen Sie Informationen über sicheres Online-Banking bei Ihrer Bank ein und setzen Sie Ihr Online-Überweisungslimit so niedrig wie möglich an. Betreiben sie kein Online-Banking von öffentlichen Computern (z.B. im Internet-Cafe) aus! Dort könnten Spionageprogramme installiert sein, die all Ihre Tastatureingaben speichern und schon hat man Ihre Login-Daten. Dies kann übrigens auch in Unwissenheit des Internet-Cafe-Betreibers passieren! Da Sie jederzeit damit rechnen müssen, dass sich Hacker auf Ihrem PC breitmachen, speichern Sie keine TANs, PINs oder Kreditkartennummern in Ihrem Computer. Ebenso sollten Sie Ihre Passwörter und Kundennummern nicht im PC einspeichern. Es ist zwar lästig, aber geben Sie Ihre Passwörter lieber jedes Mal manuell ein. Denn was ist Ihnen wichtiger? Sicherheit oder Bequemlichkeit? Seien Sie immer aufmerksam, wenn Sie in bekannte Shops gehen. Kein Shop und erst recht keine Bank ändert Ihr Design über Nacht um! Wenn Ihnen die Seite nicht mehr vertraut vorkommt, kontaktieren Sie erstmal Ihre Bank, bevor Sie Transaktionen starten! Kaufverträge lassen sich auch im Internet rechtskräftig abschließen. Sobald Sie mit einem Mausklick oder per Email abgeschlossen werden, gelten Sie als rechtskräftig. In der Regel beziehen sich die Verkäufer dabei auf Ihre AGBs. Diese müssen aber auf der entsprechenden Website einsehbar sein und für Sie als Käufer speicherbar oder ausdruckbar sein. Weiterhin ist der Verkäufer verpflichtet, Ihnen nach der Bestellung eine Bestellbestätigung zukommen zu lassen. Dies passiert meist per Email. Auf dieser Bestätigung muss Ihr Rücktrittsrecht deutlich aufgeführt sein, Warenlieferungen sollten nicht länger als 30 Tage dauern, seidenn eine andere Lieferzeit wurde beim Kauf angegeben. Gerade kleine, unbekannte Online-Shops sind flexibel und besonders kundenfreundlich. Natürlich sollte man hier auf die Seriosität des Shops achten. Am einfachsten lässt sich dies darin feststellen, ob der Shop Sicherheiten bei der Bezahlung anbietet. So sollte eine treuhänderische Bezahlart, wie z.B. PayPal möglich sein. Das Geld, das Sie via Vorkasse gezahlt haben, wird von PayPal treuhänderisch verwaltet und Sie können es bei Schwierigkeiten, wie z.B. den Nichterhalt der Ware wieder zurückfordern. Diese Art von Zahlung macht auch Sinn, wenn Sie aus dem Ausland einkaufen. Suggest Link | Online-Shop | OnlineShops | Shopping | Webkatalog |